Sonntag, 14. Juli 2013

Testbericht - Boom!


Die Aufgabe in Boom! ist es, den rosa farbigen Kollegen aus seinem Käfig zu befreien. Dazu muss man mit seinem Rad durch den Level rauschen und am Schluss jeden Levels den Käfig rammen. Natürlich gibt es weit mehr zu machen als nur dieses, so stellt jeder Level noch 3 Herausforderungen welche es zu meistern gilt, diese können darin bestehen alle Münzen des Levels zu sammeln, eine vorgegebene Zeit zu schlagen oder ähnliches.

Zum Steuern des kleinen Rackers hat man zwei Knöpfe, für jede Richtung einen. Man kann diese gedrückt halten und fährt dann permanent in eine Richtung, um aber wirklich schnell zu werden, kann man diese auch rasch hintereinander antippen um so Fahrt aufzunehmen.

Doch neben dieser einfachen Idee, der simplen Steuerung und den doch relativ klar strukturierten Herausforderungen, gibt es in einigen Leveln von Boom auch noch Versteckte Goldlager. Findet man diese, erhält man 1000 Gold, welche man ausgeben kann um die Optik des Rades oder um sich Kostüme zu kaufen.

Man kann bei jeder Welt auch noch 2 zusätzliche Level sehen, diese sind recht schwierig freizuhalten, unterscheiden sich aber grundlegend von dem normalen Spiel. Hat man alle 3 Herausforderungen in einem Level gepackt, so kann es sein, das ein Stern erscheint und einem eine vierte Herausforderung offeriert. Erledigt man diese, so bekommt man einen von sechs Sternen. Alle 3 Sterne schaltet man einen der Bonuslevel frei.

Beim ersten Bonuslevel handelt es sich beispielsweise um einen Flipper, man steuert sein Männchen nach wie vor mit den selben Tasten, doch sind unten am Level noch zwei Bouncer, die sich ebenfalls mit diesen Knöpfen synchron bewegen.

Um auch an mehr Gold zu kommen um schneller Kostüme und dergleichen zu kaufen, kann man auch online in Wettrennen mitfahren, hier bekommen die ersten 10 Plätze eine kleine Menge an Gold. Die nächsten Welten hingegen scheint man mit dem normalen Spielen frei zu kriegen. Doch schon bei der dritten Welt, fordert einen das Spiel auf entweder echtes Geld zu investieren oder aber Freunde damit zu belästigen sie in das Spiel einzuladen. Wer also nicht genug Freunde zum belästigen hat oder aber nicht belästigen will, kann nur echtes Geld ausgeben oder aber das Spiel endet hier.

Fazit, es ist ein nettes und lustiges Spiel mit guten Ideen, doch die Art und Weise wie man am Weiterspielen gehindert wird hat es schon faustdick hinter den Ohren. Denn auch wenn man Gold so bekommt, die meisten Kostüme o.ä. sind dermaßen teuer, das es ebenfalls so scheint als ob man für diese schon echtes Geld für Gold eintauschen müsste. Durch diese Gegebenheiten wird der Spielspaß doch sehr gebremst und es bleiben nur 6,5 / 10 Punkten übrig.


Donnerstag, 11. Juli 2013

Testbericht - ran Real Boxing by Felix Sturm


Auf den ersten Blick mag es so erscheinen als ob es sich um ein reines Spiel für Fans des Boxsports handelt. Doch auch bei uns schaut niemand diesen Sport und dennoch fiel das Fazit verdammt gut aus. Die Grafik kann sich sehen lassen, die Steuerung ist gut, es gibt viel zum freischalten und man kann das Game auch problemlos ohne den Einsatz von echtem Geld meistern. Natürlich gibt es noch Feinheiten welche besser sein könnten, aber das Spiel existiert auch noch nicht lange und daher besteht auch hier noch Aussicht auf Besserung.

Gesteuert wird wie bei den meisten Spielen mit den Daumen, man kann je nachdem wie man seine Schläge ausführen will, auf der linken oder rechten Bildschirmseite steuern. Für ein Antippen mit dem Daumen wird ein kurzer, gerader Schlag ausgeführt, zieht man den Daumen nach Oben weg, so gibt es einen Kinnhaken, für das seitliche Wischen gibt es einen langen Haken von der jeweiligen Seite. Neben diesen Funktionen zum kämpfen, hat man auch noch zwei Buttons, einen zum Blocken und einen anderen zum Ausweichen. Ist die Energie mal runter, kann man auch auf einen Knopf zum Klammern drücken.

Neben der normalen Gesundheitsanzeige gibt es im Spiel auch noch eine für die Ausdauer, mit jedem ausgeführten Schlag sinkt diese und steigt wieder an wenn eine kurze Zeit kein Schlag ausgeführt wurde. Diese Anzeige gibt Auskunft darüber wie stark bzw. wie effektiv ein Schlag sein wird, oft lohnt es sich zu warten bis die Anzeige randvoll ist. Denn landet man nun einen Treffer, richtet dieser erheblichen Schaden an, ist die Anzeige dagegen leer, so macht auch ein Volltreffer so gut wie nichts aus.

Um sinnloses Dauerblocken zu vermeiden, können nur 3 Schläge in Folge geblockt werden, dann bricht die Deckung weg und der vierte Schlag sitzt. Läuft die Zeit einer Runde aus, erholt sich ein Stück der Gesundheit wieder und beide Kämpfer starten erneut mit voller Ausdauer. Wird man zu Boden geprügelt, so muss man durch schnelles Antippen des Bildschirms einen Balken füllen um wieder auf die Beine zu kommen. Wenn man hier versagt ist man KO, bei jedem Mal wo man zu Boden geht wird es schwieriger wieder auf die Beine zu gelangen.

Sollten alle Runden verstrichen sein, ohne das jemand KO ging, so wird wie im richtigen Boxen nach Punkten ein Sieger ermittelt. Man muss also schnell reagieren, geschickt handeln und fingerfertig sein. Je nachdem ob man einen Sofortkampf gewählt hat oder einen Karrierekampf, wird man mit Geld belohnt. Das Geld kann man zum Trainieren, also zum Verbessern des Boxers benutzen oder man kauft neue Arenen für den Sofortkampf, schaltet neue Boxer frei und investiert in optische Verbesserungen.

Der Sofortkampf eignet sich aber hauptsächlich um seine Technik gegen einen bestimmten Boxer zu verfeinern oder um die neu erworbenen Sachen anzusehen. Jedoch kommt hier auch der einzige Haken den wir an dem Spiel finden konnten zum tragen. Denn alle Boxer oder Arenen welche man freischalten kann, sind nur im Sofortkampf verfügbar, im Karrierekampf kann bis jetzt nur mit Felix Sturm kämpfen.

Als kleinen Tipp sollte man noch anmerken, das man verfügbare Trainingseinheiten sofort erledigen sollte. Denn wenn man Tempo, Kraft und Ausdauer trainiert hat, müssen zuerst einige Karrierekämpfe abgeschlossen werden um diese erneut machen zu können. Wenn man es verpasst das Training durchzuführen, so sammeln sich diese nicht an sondern es bleibt immer nur eine Trainingseinheit für alle Stats verfügbar. Gerade am Anfang schafft man den ersten Karrierekampf in der Amateurliga ohne Probleme, doch schon der zweite und dritte Kampf können problematisch werden da der Gegner bessere Werte hat.

Man kann jedoch die Karriere in jeder Liga zurücksetzen, man behält erspielte Werte, Arenen und alles andere, kann aber die leichten Anfangskämpfe wiederholen und so Geld und Trainingseinheiten freischalten. Man erhält dann relativ schnell 100% in jedem Wert und bis auf ein paar Kämpfe bei der Profiliga, sind alle anderen Kämpfe nur eine Frage von etwas Geschick. Um auch die letzten Kämpfe gut zu meistern, kann man mit vollem Training auch noch kleine Verbesserungen, welche für einen Kampf anhalten kaufen. Beispielsweise schnellere Regeneration der Gesundheit oder eine Senkung der Ausdauerkosten pro Schlag.

Als Fazit können wir dem Spiel 9 / 10 Punkten geben, wenn nun noch ein Update kommt welches den Wechsel und das Training von jedem Boxer in allen Kampfserien des Spiels ermöglicht, gibt es glatte 10 / 10 Punkten.

PS: Um uns einen kleinen Support zu gewährleisten, klickt bitte gelegentlich auf einen der Werbebanner, vielen Dank!

Mittwoch, 10. Juli 2013

Testbericht - Fruit Ninja vs. Skittles


Das Spielprinzip ist genau das Selbe wie auch bei dem Hauptspiel Fruit Ninja. Schon die kostenlose Version von Fruit Ninja bot einen kurzen zeitlichen Rahmen, ohne die Möglichkeit der anderen Spielmodi oder den zusätzlichen Erweiterungen welche man erspielen konnte. Dies wurde hier übernommen, es gibt zwar keine "größere" Version, dennoch gibt es lediglich einen 60 Sekunden Modus, in welchem man so viele Punkte wie möglich erspielen muss.

Wer bis jetzt noch kein Fruit Ninja Spiel gespielt hat, der kann sich dies hier gerne einmal anschauen, denn für ein kostenloses Spiel und für Zwischendurch, ist es eine recht witzige Angelegenheit. Gesteuert wird das Spiel indem man einfach mit dem Finger über den Bildschirm wischt, alles über das man mit dem Finger fährt wird zerteilt.

Im regulären Fruit Ninja galt es nur Früchte zu zerlegen, Bomben nicht zu berühren und wenn möglich Bonus-Früchte zu zerteilen. Hier sind vor allem die Skittles wichtig, für das Zerteilen der Skittles füllt sich der Regenbogen, für jeden vollen Regenbogen erhöht sich der Multiplikator für die gesammelten Punkte. Wenn man mehrere Früchte und Skittles mit einem Wisch zerteilt gibt es extra Boni. Wer eine Bombe erwischt bekommt 100 Punkte abgezogen und der Multiplikator setzt sich auf Null zurück.

Um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen, sollte man vorwiegend auf die großen Bonusfrüchte achten. Denn je nach Frucht wird das spiel für kurze Zeit verlangsamt bzw. gefrostet, man erhält doppelte Punkte und extra große Früchte / Skittles oder aber ein Megarun, bei welchem links und rechts vom Bildschirm Unmengen an Skittles hereingepustet werden.

Sind die 60 Sekunden um, erscheint noch ein kleines Minispiel, bei welchem man so schnell wie möglich, so viele Treffer wie möglich landen muss. Ist dies vorüber, werden spezielle Aktionen des Spiels mit weiteren Bonuspunkten belohnt, wenn man beispielsweise eine besonders große Combo geschafft hat, keine Bombe berührt hat usw. Sind alle Punkte zusammengezählt, so kann man seinen Highscore auf Facebook oder Twitter veröffentlichen um so mit Freunden in Wettbewerb zu treten.

Alles in allem genauso gut wie das normale Fruit Ninja, viel Neues gibt es zwar nicht, macht aber dennoch Spaß. Einzig und allein durch die starke Begrenzung ohne verschiedene Spielmodi und zu erspielende Zusätze wie Klingen, Hintergründe, etc. wird es schnell langweilig. Wer aber gerade in der U-Bahn oder im Bus sitzt, hat hier eine nette und kurzweilige Ablenkung, daher geben wir diesem Spiel gerne 7 / 10 Punkten.

PS: Wenn ihr den Blog unterstützen möchtet, so klickt einfach hin und wieder auf einen der Werbebanner, vielen Dank!

Dienstag, 9. Juli 2013

Testbericht - Groove Racer


Wahrscheinlich erinnert sich noch fast jeder an die Rennbahnen von Carrera, Rennautos auf einer Bahn, geführt von einer Schiene und man selbst hat den Drücker in der Hand mit dem man die Stromzufuhr und so die Geschwindigkeit des Autos steuert. Geht man zu schnell in die Kurve, fliegt der eigene Karren eben aus der Bahn.

Genau das ist Groove Racer, jedoch konnte man bei der Carrera Rennbahn gegeneinander fahren, bei Groove Racer scheint man immer alleine gegen die Uhr zu fahren. Auch der Charme einer Carrera Bahn kommt irgendwie nicht rüber. Die Autos sind zwar nett designed, aber alles andere sieht eher schlecht aus.

Man wählt also seinen Cup aus, wählt einen Level und muss eine Zeit schlagen, je nachdem wie gut man abgeschnitten hat, bekommt man 1 bis 3 Trophäen. Hat man einen Cup beendet, schaltet man den nächsten Cup frei. Gesteuert wird durch drücken des Knopfes in der rechten, unteren Bildschirmecke. Auf den Strecken sind ab und an rote Markierungen, fährt man über diese, so gerät man leichter ins schlingern. Daneben gibt es auch noch Markierungen die einem einen Turbo verpassen usw.

Man kann aber nicht wie bei der Carrera Bahn mit Gefühl den Knopf mehr oder weniger weit runter drücken, sondern entweder drückt man oder nicht. Dadurch wird das Spiel sehr schnell sehr eintönig. Selbst wenn es einen dreht oder man normalerweise von der Bahn fliegen würde, dreht es einen kurz, stellt einen wieder richtig hin und weiter geht's. Man verliert durch ein solches Manöver lediglich ein bisschen Zeit.

Als Fazit kann man sagen das Spiel verdient nicht mehr wie 2.5 / 10 Punkten, vollkommen egal ob kostenlos oder nicht, es ist einfach total langweilig. Und das Freischalten weiterer Cups kann mit knapp 3 Euro abgekürzt werden. Doch so weit wird es im Normalfall nicht kommen, der Spieler stirbt im Allgemeinen vor Langeweile bevor er den ersten Cup beendet.
Um unseren Blog zu unterstützen, klickt bitte gelegentlich auf einen der Werbebanner, danke.

Samstag, 6. Juli 2013

Testbericht - Cosmic Cleanup



Bei Cosmic Cleanup handelt es sich wohl um etwas das man aus früheren Arcade Zeiten noch kennt. Es ist einfach zu lernen, aber schwer zu meistern. Im Gesamten aber wohl durchaus ein Spiel wo man auch ohne Investitionen mit echtem Geld weiter kommen kann.

Am Anfang hat man ein kleines Raumschiff mit dessen Triebwerk man diverse Dinge zerstören muss welche durch das Weltall schweben. Gesteuert wird das Ganze durch das Drücken auf die linke oder rechte, untere Bildschirmecke, je nach Seite, dreht sich das Raumschiff in diese Richtung. Damit das Spiel aber nicht all zu einfach ist, muss man ja mit der Düse am hinteren Teil des Raumschiffes die Objekte im Weltall zerstören.

Dies ist in den ersten Leveln noch recht einfach, da die Objekte klein sind, sich nicht oder nur langsam bewegen, einen nicht verfolgen und auch nicht auf einen schießen. Für jedes zerstörte Objekt bekommt man Gold / Geld. Dieses kann man dann für neue Schiffe oder Power Ups ausgeben. Je nach Raumschiff kann man ein besseres Triebwerk oder ähnliches erhalten. Ein Triebwerk mit viel Power und einem langen Strahl macht die Sache des Aufräumens natürlich einfacher. Allerdings ist jede Berührung fatal und man stirbt.

Somit kann es auch von Vorteil sein, wenn man erst einmal ein Raumschiff wählt, welches auch ein paar Kollisionen wegstecken kann. Hat man alles in einem Level beseitigt, wird man für die Leistung bewertet mit 1 bis 3 Asteroiden. Hat man genug Level bzw. Asteroiden gesammelt, so kann man die nächste Karte freischalten.

Schon auf der nächsten Karte kommen explosive Fässer und Gasflaschen hinzu, noch eine Karte weiter und es kommen Annäherungsminen und feindliche Raumschiffe hinzu. Schön ist aber das man den Level frei wählen kann und so recht einfach Geld sammeln kann um sich ein neues Schiff oder ein paar Power Ups zu besorgen.

Fazit des Spiels, es ist einfach gestrickt, grafisch nichts besonderes, aber auch nichts schlechtes und auf Grund der Möglichkeiten ohne Wartezeiten und echtes Geld auch weiter kommen zu können, vergeben wir hier 6 / 10 Punkten. Eine nette Sache für zwischendurch.

PS: Wenn ihr den Blog und uns unterstützen wollt, klickt bitte ab und zu auf einen der Werbebanner.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Testbericht - Maximus


Nachdem man normalerweise schon immer Anfangs wissen will ob es überhaupt kostenlos weiter geht, ja Maximus ist prima spielbar ohne echtes Geld und vor allem ohne Wartezeiten oder dergleichen!

Zum Bericht, bei Maximus handelt es sich um ein typisches Jump'n'Run im klassischen Stil. Man rennt von links nach rechts und räumt auf dem Weg alles auf was sich einem in die Quere stellt. Gesteuert wird die Figur indem man auf der linken Seite des Bildschirms einfach leicht in die entsprechende Richtung drückt. Um zu kämpfen oder spezielle Attacken durchzuführen, werden A und B Knöpfe, so wie ein Knopf für die Spezialattacke eingeblendet.

Aber zuerst einmal wählt man einen von 2 Charakteren, es stehen noch 2 weitere zur Verfügung, aber dafür muss man erst einmal den Level 6 des Spiels geknackt haben. Im großen und ganzen machen alle Charaktere gleich viel Spaß und mit dem steigenden Level scheint es relativ egal zu sein mit was man gestartet ist. Hat man sich entschieden, geht es auch schon los, es erscheint eine Karte mit 14 Leveln und 3 speziellen Events, außer dem ersten Level kann man noch nichts auswählen.

Die ersten paar Level sollten niemanden vor eine große Herausforderung stellen, während man Monster verprügelt erhält man Erfahrungspunkte und auch Geld. Selten und mit Glück dropt auch ein besonderes Item, welches einem ins Inventar gelegt wird. Steigt man einen Level auf, erhält man automatisch neue Werte, diese kann man nicht selbst wählen. Hierfür hat man aber das Geld und die Items.

Man kann wahlweise auf Pause drücken um in das Inventar und Charaktermenü zu kommen oder ansonsten wird es einem vor Beginn eines jeden Levels eingeblendet. Mit dem Gold / Geld kann man ebenfalls seinen Charakter verbessern, es gibt im Gesamten 4 Werte zum verbessern, Stärke / Angriffskraft, Verteidigung, Geschwindigkeit und Glück.

Die ersten 3 Werte dürften ziemlich klar sein, das Glück stellte sich aus unserer Sicht aber als geheimer Favorit raus, denn mit viel Glück, kann man im wahrsten Sinne des Wortes bessere Items finden. Auch im Inventar findet man 4 Slots für Items, eine Waffe hat man ja bereits. Jedoch sind Ring, Schild und Begleiter leer. Hier kann man zahlreiche verschiedene Sachen finden und diese ausrüsten, wenn man ein doppeltes Item hat, kann man es gleich verkaufen.

In diesem Inventar / Charaktermenü hat man auch die Möglichkeit Gold zu kaufen, gegen echtes Geld, das ist aber vollkommen unnötig, denn kommt man in einem Level nicht weiter, kann man alle zuvor gespielten Level erneut spielen und so Gold und Erfahrungspunkte sammeln. Persönlich hatten wir im siebten Level ein paar Anlaufschwierigkeiten, doch das Level davor war voller Gegner, welche reichlich Edelsteine und nicht nur Münzen hinterließen. Da die Level recht kurz sind, kann man mit etwa 3-5 Minuten pro Level rechnen, wenn man dann einen Level 3 mal wiederholt, hat man etwa 10-15 Minuten dafür einzukalkulieren.

Doch in diesen 3 Wiederholungen fanden wir 2 Items, stiegen einen Level auf und konnten 2 Punkte mit Gold aufwerten. Mit diesem kleinen Vorsprung konnten wir bis ins letzte Level (14) vordringen, ohne noch einmal wiederholen zu müssen. Als wir weitere Charaktere probieren wollten ist uns positiv aufgefallen, dass das Geld universell ist, sprich egal welchen Charakter man spielt, alles geht in die selbe Kasse. Damit kann man mit einem fortgeschrittenen Charakter auch zügig Geld und somit Verbesserungen für einen gerade erst angefangenen Charakter erspielen.

Um das Spiel mit einem Charakter einmal durchzuspielen, braucht man etwa 1 bis 2 Stunden. Trotzdem wird es auch danach nicht langweilig, denn dann wird der härtere Schwierigkeitsgrad freigeschalten. In diesem sind nicht nur die Gegner stärker, sondern auch mehr Geld ist zu bekommen. Ebenso hat man 2 der 3 speziellen Level bis dahin freigeschalten. Der erste dieser Level ist ein endlos Modus, in welchem man sich nach Herzenslust so lange kloppen kann wie man durchhält. Um aber Geld zu sammeln und sich schnell hochzurüsten, kann es manchmal besser sein die normalen Level erneut zu spielen, da hier die finanzielle Belohnung der Gegner etwas höher ist wie im endlos Modus.

Ein weiterer Modus ist ein Wettbewerb, hier treten 2 Endbosse der verschiedenen Level gegeneinander an und man kann Geld auf einen davon setzen. Je nach Quote wird man entlohnt, da man aber nicht selber spielen, sondern nur zusehen kann, handelt es sich aus unserer Sicht um einen netten, aber doch etwas langweiligen Einfall.

Da man nun eigentlich kein Gold kaufen muss, sondern es recht schnell zusammen bekommt durch das normale spielen des Spiels, stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wo ist die typische Verdienstmöglichkeit der Hersteller in kostenlosen Spielen? Ganz einfach, wenn man stirbt ist man tot und muss den Level von Vorne beginnen, man hat jedoch 3 Continues und kann weiter machen wenn man will. Sind diese 3 Continues im Laufe des Spiels verbraucht, gibt es keine Möglichkeit neue zu bekommen. Hier kann man 10 weitere gegen echtes Geld kaufen. Da die Level aber recht kurz sind, braucht man das nicht unbedingt.

Als Fazit kann man diesem Spiel gute 8,5 / 10 Punkten geben, denn es ist zwar simpel, bietet aber doch recht viel Spielspaß und dies ohne Wartezeiten oder den Zwang echtes Geld zu investieren um weiter zu kommen. Wir können es daher nur wärmstens empfehlen.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Testbericht - Ghostbusters


Bei Ghostbusters The Game handelt es sich im Hauptaugenmerk um ein nicht Runden basiertes RPG. Bei den Kämpfen hat man bis zu 4 Leuten im Team welche in 3 Kategorien aufgeteilt sind, Heiler, Schutz und Damage Dealer. Ziel des Spiels ist es einen 50 Stockwerke hohen Wolkenkratzer von den fiesen Geistern zu befreien, wobei jedes Stockwerk für einen Level steht bzw. für einen Kampf.

Allerdings kann man nicht einfach Stockwerk für Stockwerk säubern, sondern jedes Stockwerk wird von einer aus Schleim bestehenden Wand blockiert. Um diese Schleimwand zu beseitigen, braucht man erst einmal selbst Schleim, so verrückt das auch klingen mag.

Um diesen Schleim gegen die Schleimwände zu bekommen, muss man in der Stadt Aufgaben erledigen. In der Stadt gibt es in der Regel 3 verfügbare Aufträge welche lediglich Geld einbringen und einen vierten Auftrag welcher einem neben Geld auch Schleim als Belohnung gibt. Jedoch ist es oft nicht möglich nach dem Öffnen eines Stockwerkes gleich einfach wieder genug Schleim zu sammeln um erneut eines zu öffnen. Hier kommen die RPG Elemente des Spiels zu tragen, denn die gesamte Ausrüstung des Teams muss permanent verbessert werden, ebenso kann man neue Teammitglieder rekrutieren.

Ebenso befindet sich in der Stadt das Hauptquartier der Ghostbusters, in diesem kann man Schleimer besuchen, welcher einem täglich eine finanzielle Belohnung bietet, dazu kann man hier einsehen welche Geisterarten man bereits gefangen hat und welche Eigenschaften diese haben, ebenso kann man hier sein Team ausrüsten und Upgrades bekommen.

Das Spiel ist so wie viele seiner Art mit verschiedenen Währungen, so wie Energiepunkten ausgestattet. Jeder Kampf kostet 20 Energiepunkte, wobei sich 1 Energiepunkt alle 30 Sekunden erneuert, insgesamt kann man bis zu 100 davon haben. Daneben gibt es noch Geld, für dieses Geld kann man neue Teammitglieder rekrutieren oder die angesprochenen Upgrades erwerben. Anfangs bekommt man die Upgrades noch sofort, später muss man mehrere Stunden warten bis die Forschung abgeschlossen ist. Und hier kommt auch schon die dritte und etwas haarige Währung ins Spiel, will man seine Forschung sofort abgeschlossen haben, braucht mehr Energiepunkte um sofort weiter zu spielen oder will besondere Ausrüstungsgegenstände, so braucht man die radioaktiven Symbole.

Diese Symbole bekommt man natürlich fast nur gegen echtes Geld, bis jetzt konnten wir diese auf kostenlosem Wege nur durch das erledigen eines weiteren Stockwerkes im Turm bekommen. Allerdings bekamen wir bis jetzt je Stockwerk nur 2 davon, während viele Premium Items bis zu 100 kosten. Ob man später auf diese Items angewiesen ist oder ob es auch so noch irgendwie weiter geht, können wir bis dahin nicht beantworten.

Positiv ist jedoch schon einmal, dass die Energie sich alle 30 Sekunden erhöht und nicht wie in den meisten Spielen dieser Art nur jede Minute. Wenn man also 5 Kämpfe erledigt hat, hat man oft schon wieder fast 20 Punkte beisammen und kann noch eine Runde spielen. Ebenso kann man durch geschickte Taktiken während der Kämpfe den Lohn erhöhen oder gar schwere Missionen erledigen und somit das Voranschreiten etwas beschleunigen. Ab einem gewissen Punkt verhindert das schnelle Vorankommen aber die enorme Dauer der jeweiligen Upgrades.

Betrachtet man das Spiel im Gesamten, so kann man doch behaupten, dass es sich um eines der besser geeigneten Spiele dieser Art handelt. Allerdings ist die deutsche Übersetzung schlecht und unvollständig, daher werden Umlaute nicht angezeigt und auch viele Dialoge werden in Englisch angezeigt. Dies tut aber dem Spielspaß keinen Abbruch. Abzuwarten bleibt wie bereits erwähnt, nur ob ein Weiterspielen im späteren Verlauf möglich ist. Denn eines ist uns schon als Dorn im Auge aufgefallen, neben den normalen Upgrades der Ausrüstung, kann die Ausrüstung selbst ebenfalls durch eine verbesserte Variante seiner selbst ersetzt werden. Aber auch hier benötigt man die radioaktiv Symbole.



Auch hier werden wir das Spiel weiter verfolgen und sehen ob da was ohne echtes Geld geht oder man wieder nur bis zu einem bestimmten Punkt kommen kann, bis dahin bekommt das Spiel aber erst einmal 7 / 10 Punkten von uns.